Warum twittern?

Wer diese Internet-Hype nicht kennt, hat vermutlich auch keinen Computer. Während „früher“, also bis vor einem Jahr, noch alle brav ihre Blogs mit Texten beschickten, ist nun „Microblogging“ der neue Trend. Er kommt denen entgegen, die durch andauerndes Schreiben von SMS geschult sind, kurze Texte zu schreiben, denn mehr als 140 Zeichen darf ein Text nicht haben.

Natürlich habe ich mir für wunschkinder.net ebenfalls ein solches Account zugelegt. Dorthin schicke ich aber nur die Blogposts aus den News und ganz gelegentlich mal einen Link zu interessanten Diskussionen im Forum und das war´s.

Hauptsächlich halte ich diese „Twitterei“ für eine extreme Zeitverschwendung, wenn man sie denn ernsthaft betreibt ist es so als würde man dauerhaft an einem Echtzeitchat teilnehmen, in dem sich jeder über die Nebensächlicheiten dieser Welt auslässt. Vermutlich bin ich zu dumm, die Perlen zu finden.

googlefailureHeute hatte ich jedoch ein Highlight. Ich wollte auf meine Mails bei „Googlemail“ zugreifen und erhielt dauerhaft eine Fehlermeldung. Ich dachte zunächst, es würde an einer ungeschickten Browsereinstellung oder einem anderen bei mir begründeten technischen Problem liegen. Ein Blick bei Twitter zeigte jedoch binnen kurzem, dass es ein weltweites Problem zu sein scheint. Das macht´s zwar nicht besser, denn an meine Mails komme ich immer noch nicht, aber man fühlt sich nicht mehr so alleine.

Das ist mein erstes positives Twittererlebnis. Ich habe allerdings den Verdacht, dass es auf längere Zeit mein letztes sein wird.

Update: Heute soll es wohl nicht sein:

Auch twitter lässt mich im Stich
Auch twitter lässt mich im Stich

3 Antworten auf „Warum twittern?“

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