Vom Nutzen der SEO-Blogs
Wer wie ich eine größere und einige kleinere Webseiten betreut, der kommt nicht daran vorbei, sich auch um Search Engine Optimization (SEO) zu kümmern, damit gute Inhalte auch gefunden werden. Daher habe ich einige Blogs von deutschen und englischsprachigen SEOs in meinem Feedreader, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Meist werden die Beiträge von mir nur überflogen, denn natürlich geben die Profis einem nur selten wirklich wertvolle Tipps an die Hand. Aber manchmal schützt das Lesen von SEO-Blogs vorm Herzinfarkt, wie ich gestern erfahren musste.
Um zu sehen, wieviele Seiten Google von einer Seite in seinem Index hat (und nur, was im Google-Index ist, wird auch wirklich gefunden) führt man die sogenannte “site:-Abfrage durch. Für wunschkinder.net gibt man dafür “site:www.wunschkinder.net” in den Suchschlitz ein. Bisher wurden dann immer ca. eine halbe Million Seiten von wunschkinder.net gefunden. Gestern waren es jedoch nur 60.000. Hatte Google nun fat 90% meiner Seiten aus dem Index geworfen? Und warum? Hilfe!
Kurz darauf fand ich den Artikel auf dem Blog von Johannes Beus “Was macht Google mit der site:-Abfrage?” und alles war wieder gut. Ganz offenbar betrifft diese Veränderung der “site”-Abfrage alle Seiten. Es wird spekuliert, dass dies mit einem größeren Update von Google zusammenhängt, wobei bereits seit fast einem Jahr monatlich darüber spekuliert wird, ob diese “Caffeine” genannte Änderung des Google-Algorithmus endlich für alle Datencenter der Suchmaschine live geht.
An solchen Spekulationen kann und will ich mich gar nicht beteiligen, es ist mir auch zunächst einmal wurscht, wenn ich nun beruhigt sein kann, dass wunschkinder.net nicht abgestraft wurde, sondern Google lediglich seinen Index aufräumt.
P.S.: Search Engine Optimization heißt übrigens nicht, dass ich Google optimiere, damit meine Seiten besser gefunden werden, wie der Begriff impliziert, sondern meine Seiten für Google
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