You never can predict the ways of a cow

14. Mai 2010

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indische-kuh-auf-der-strasseDie Wege des Herrn sind unergründlich. Dasselbe gilt auch für indische Kühe, wie ich auf meinem Kurz-Trip nach Indien feststellen musste.

Als Tourist selbst ein Auto zu fahren, sollte man sich in Indien schwer überlegen. Ich habe schon überal auf der Welt so einige wilde Autofahrer gesehen und erlebt, der Strassenverkehr in indischen Städten schlägt jedoch alles. Wer zuerst zuckt, hat keine Vorfahr, so offenbar das oberste Gesetz und “Nichtzucken” bedeutet vor allem in möglichst hoher Geschwindigkeit draufzuhalten und das beste zu hoffen.

Irgendwie schaffen die indischen Fahrer es jedoch ziemlich zuverlässig, zu erkennen, ob der Gegner bessere Nerven haben wird und schwerer Kollisionen bleiben aus. Wenn der Gegner eine Kuh ist, dann stößt auch der einheimische Fahrer an seine Grenzen, wie ich (erfreulicherweise nicht am eigenen Leibe) selbst erfahren musste.

Von Bombay nach Nashir führt eine recht gut ausgebaute Überlandstrecke, oft sogar vierspurig, so dass dort schnell und relativ entspannt gefahren werden kann. So entspannt, dass ich auf der Rückbank eingenickt bin. Aufgewacht bin ich wieder, als unser Fahrer voll in die Eisen stieg (was jedoch nicht zu einer wesentlichen Verzögerung des Fahrzeugs führte). Vor uns und mit hoher Geschwindigkeit näherkommend eine indische Kuh mit typisch schwankender Gangart auf dem Weg von hier nach irgendwo oder in unsere Windschutzscheibe.

Wir näherten uns in hohem Tempo, die Bremsversuche fruchteten wenig und es war klar, dass es entweder knapp oder brenzlig werden würde. In 10 m Abstand machte die Kuh unerwartet einen neuen Schlenker, der vom Fahrer mit einem ebenso ausgeprägten Schlenker beantwortet wurde, der sich in angsteinflüssendem Schlingern fortsetzte. So schwankten und schlingerten Kuh und Auto aufeinander zu. Zeit, die Augen zu schließen und den Lebensfilm ablaufen zu lassen. Als es dann fürchterlich krachte, dachte ich, dass nun das Tier unfreiwillig den Weg in unser Auto gefunden hätte.

Ich traute mich dennoch, die Augen zu öffnen und sah, dass der linke Außenspiegel fehlte und hinter uns die kuh ihren unter deutlicher Zunahme des Schwankens seinen Weg fortsetzte.

Ein aufmunternder Blick nach hinten, kurz gegrinst und unser Fahrer stand schon wieder auf dem Gas und sprach den denkwürdigen Satz “You never can predict the ways of a cow“.

Ehrlich gesagt, geht mir dieser indische Fatalismus manchmal ziemlich auf den Zeiger….

Twitter-Notfall

6. März 2010

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twitter_sinnlosesManchmal ist es bei Twitter wirklich nicht sehr viel gehaltvoller ;)

Zwei geklaute Ärztewitze

29. Oktober 2009

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Blut-Hirnschranke: Eine physiologische Barriere, die den Austausch von Substanzen aus dem Blut und der Hirnflüssigkeit regelt. Aber auch ein Synonym für die Barriere, die mit sterilen Tüchern zwischen Narkosearzt und Operateur üblicherweise aufgebaut wird und deren Arbeitsplätze am Patienten voneinander trennt. Auch dokumentiert durch folgendes Gespräch:

Ein Anästhesist fragt den chirurgischen Chefarzt während der OP:
„Wissen Sie eingentlich was der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist?“
Chefarzt:“Keine Ahnung?“
Anästhesist:“Richtig!“

Saukomisch…

„Sie müssen beim Ausfüllen des Totenscheines mehr Sorgfalt walten lassen,“ mahnt der Chefarzt den jungen Assistenten. „Sie haben schon wieder in der Spalte „Todesursache“ Ihren eigenen Namen eingetragen.“

Schon besser ;-)
Gefunden auf Doctors Blog

Brandenburg

21. September 2009

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Schon oft gesehen, heute wieder via Hasenfarm drauf gestoßen. Lohnt sich immer wieder.