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	<title>Dr. Elmar Breitbach</title>
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	<description>Über Wunschkinder. On- und offline</description>
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		<title>Ungläubige</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Neulich in der Sprechstunde. &#8220;Was muss man tun, um schwanger zu werden? Kann man selbst etwas dazu beitragen?&#8221; Es folgt ein kleiner Vortrag meinerseits über mögliche Maßnahmen. Jedoch auch der Hinweis darauf, dass wir als Ärzte und Patienten bei allen Bemühungen nicht frei sind von Zufällen und Glück. Der richtige Embryo muss dabei sein, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich in der Sprechstunde. &#8220;Was muss man tun, um schwanger zu werden? Kann man selbst etwas dazu beitragen?&#8221; Es folgt ein kleiner Vortrag meinerseits über mögliche Maßnahmen. Jedoch auch der Hinweis darauf, dass wir als Ärzte und Patienten bei allen Bemühungen nicht frei sind von Zufällen und Glück. Der richtige Embryo muss dabei sein, wenn man mit Hilfe der künstlichen Befruchtung schwanger werden möchte. Wir können lediglich versuchen, möglichst perfekte Voraussetzungen für diesen Fall zu schaffen.</p>
<p>&#8220;Ob dann also eine Schwangerschaft eintritt oder nicht, ist spätestens ab dem Transfer nur noch sehr bedingt in unserer Hand. Ob es dann letztlich klappt, hängt vom Zufall/Glück &#8211; oder wie immer Sie es nennen wollen &#8211; ab.&#8221;</p>
<p>Nun ergreift der Mann &#8211; türkischstämmig, mindestens dritte Generation &#8211; das Wort. Selbstverständlich in perfekter Anwendung seiner Alltagssprache (Deutsch):&#8221;Ich verstehe. Als Gläubiger würde man also sagen, dass dann alles Weitere in Allahs Hand liegt.&#8221;</p>
<p>Nun bin ich wirklich niemand, der dem unsäglichen Begriff der &#8220;Leitkultur&#8221; folgend das Christentum als allein selig machend ansehen würde, finde mich aber als Nochkirchensteuerzahler ungerechtfertigt stigmatisiert und lasse dies meinen Gegenüber wissen:&#8221;Falsch. Aus Sicht der Ungläubigen ist es in Allahs Hand. Als Gläubiger sähe ich es eher in Gottes Hand.&#8221;</p>
<p>Mein Gesprächspartners reagiert verwirrt.&#8221;Naja, in meinem sozialen Umfeld sind halt die Ungläubigen alle Nichtmoslems, die anderen also. Das ist auch gar nicht böse gemeint, sondern eher eine sehr übliche Beschreibung.&#8221; &#8211; &#8220;Aber doch eine ziemlich unhöfliche.&#8221;</p>
<p>Wir lassen die Götter außen vor und einigen uns auf Zufall. </p>
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		<title>Brustimplantate: Wer soll das bezahlen?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/499160_web_R_B_by_Andrea-Kusajda_pixelio.de_.jpg"></a>Dass Brustimplantate, die aus subjektiven ästhetischen Beweggründen implantiert werden, selbst bezahlt werden müssen, steht außer Frage. Die Kostenübernahme in Fällen, wo eine Krebsoperation einen Wiederaufbau der Brust notwendig macht, ebenso.</p> <p>Aktuell gibt es jedoch eine strittige Situation, <a href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/800481/billig-silikon-soll-allen-bruesten-raus.html" target="_blank">die sehr kontrovers diskutiert wird</a>: </p> <p>Die Folgen um den Skandal minderwertiger Brustimplantate weiten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/499160_web_R_B_by_Andrea-Kusajda_pixelio.de_.jpg"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/499160_web_R_B_by_Andrea-Kusajda_pixelio.de_-150x150.jpg" alt="" title="499160_web_R_B_by_Andrea Kusajda_pixelio.de" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-459" /></a>Dass Brustimplantate, die aus subjektiven ästhetischen Beweggründen implantiert werden, selbst bezahlt werden müssen, steht außer Frage. Die Kostenübernahme in Fällen, wo eine Krebsoperation einen Wiederaufbau der Brust notwendig macht, ebenso.</p>
<p>Aktuell gibt es jedoch eine strittige Situation, <a href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/800481/billig-silikon-soll-allen-bruesten-raus.html" target="_blank">die sehr kontrovers diskutiert wird</a>: </p>
<blockquote><p>Die Folgen um den Skandal minderwertiger Brustimplantate weiten sich aus. Nachdem vor Weihnachten zunächst Frankreich rund 30.000 Frauen empfohlen hatte, die Silikonimplantate der Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) vorsorglich entfernen zu lassen, gibt es diese Empfehlung nun auch in Deutschland.<br />
Zunächst hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Abstand von einer generellen Empfehlung genommen. &#8220;Eine pauschale Empfehlung für eine Explantation ist überhaupt nicht denkbar&#8221;, hieß es noch vor zwei Wochen.</p>
<p>Nun schwenkt das BfArM um: Die betroffenen Implantate sollten vorsorglich entfernt werden, teilte die Behörde am Freitag in Bonn mit.</p>
<p>Hintergrund seien &#8220;in den letzten Tagen zunehmend eingehende Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken&#8221;. Danach bestehe ein erhöhtes Risiko, dass das Silikon auch ohne Rupturen des Implantates &#8220;ausschwitzen&#8221; könne. Betroffen sind die Implantate der Hersteller Poly Implant Prothèse (PIP) und Rofil Medical Nederland.
</p></blockquote>
<p>Nun stellt sich also die Frage, wer für die Kosten für der Implantatentnahme geradestehen muss. Auch hier ist klar, dass dies für Patientinnen nach Wiederaufbauoperation nach Krebstherapie die Krankenkassen sein müssen. Bei jenen, deren Eingriff eine reine &#8220;Schönheitsoperation&#8221; war, ist diese Frage jedoch nicht eindeutig beantwortbar, da der ursprüngliche Eingriff nicht medizinisch indiziert war. Das Bundesgesundheitsministerium sieht keinen Handlungsbedarf und überlässt den Krankenkassen die Entscheidung im Einzelfall. </p>
<p>Der des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, möchte die Solidargemeinschaft nicht für die Kosten dieser Implantatwechsel aufkommen lassen. Und nimmt auch gleich schnell mal noch einen Beteiligten dieser Misere ins Visier: &#8220;Wir fordern die Ärzte auf, ihre Patientinnen mit den Folgekosten ihres ärztlich-unternehmerischen Handelns jetzt nicht alleine zu lassen&#8221;. Denn diese hätten ja schließlich an den Operationen gut verdient.</p>
<h3>OK, wer ist schuld? Und wer darf den ersten Stein werfen?</h3>
<p>Aus Sicht der Krankenkassen sind also die Patienten selbst schuld, die sich einer solchen Operation unterzogen haben, da sie nicht medizinisch indiziert gewesen ist. Und außerdem die Schönheitschirurgen, die mit den Implantaten Geld verdienten.</p>
<p>Beide aus Sicht der Krankenkassen Schuldige sind jedoch einem Betrüger aufgesessen. Die Firma PIP verwendete bewusst billiges Indistriesilikon. Sie fälschte und versteckte Dokumente, die dazu geführt hätten, dass die Zulassung (Zertifizierung) für die Implantate nicht erfolgt wäre. Die Kostenfrage ist also sehr einfach zu beantworten: Die Firma PIP müsste für all die Kosten aufkommen, welche durch ihr kriminelles Tun entstanden sind. Nun verpufft dieser wunderbare Lösungsvorschlag leider, da die Firma insolvent ist.</p>
<p>Jetzt die Patientinnen in die Pflicht zu nehmen oder die Ärzte, die diese Implantate guten Gewissens verwendeten, ist vielleicht naheliegend, aber ist es gerecht?</p>
<p>Das Problem ist, dass die Entnahme der Implantate inzwischen keine Schönheitsoperation mehr ist, sondern eine medizinisch indizierte, denn es wird mit einer deutlichen Erhöhung des Krebsrisikos gerechnet, wenn man die Silikonkissen in der Brust belässt. Wird der Wechsel der Implantate nicht von den Krankenkassen bezahlt führt dies dazu, dass sich wohlhabende Patientinnen dieses Risikos werden entledigen können, während weniger Betuchte weiter mit einem Krebsrisiko leben müssen. Diese Denkweise ist mit &#8220;zynisch&#8221; noch sehr freundlich beschrieben. Wenn Krankenkassen als Solidargemeinschaft verstanden werden, dann ist ein solches Szenario undenkbar. Auch der Skifahrer muss die Versorgung seiner Knochenbrüche nicht selbst bezahlen muss oder der Fußballer seine Kreuzbandrisse. Und selbst langjährige Raucher müssen ihre Chemotherapie beim Lungenkarzinom nicht selbst bezahlen. Auch das sind alles selbstverschuldete Erkrankungen. Wo ist da der Unterschied? Und warum also überhaupt dies Diskussion?</p>
<p>Bild: <a href="http://www.pixelio.de/media/499160" target="_blank">Andrea Kusajda  / pixelio.de</a></p>
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		<title>Was ist wichtiger: Krankenhäuser oder die Verwaltung der Gesundheit?</title>
		<link>http://www.breitbach.info/medizin/was-ist-wichtiger-krankenhauser-oder-die-verwaltung-der-gesundheit-451/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 12:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kürzlich gingen mehrere Nachrichten zum Thema Gesundheit(-spolitik) durch die Presse, die völlig konträre Aussagen beinhalteten und auf ein abgestimmte Lobbyarbeit schließen lassen.</p> <p>Dabei fing alles so friedvoll, beschaulich und geradezu vorweihnachtlich an. Keine Wunder bei <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/mehr-als-3-milliarden-ueberschuss-krankenkassen-strotzen-vor-finanzkraft-11551001.html" target="_blank">4 Milliarden Überschuss in den Büchern den gesetzlichen Krankenkassen</a>.</p> Kostentreiber Krankenkassen <p>Zu Jahreswechsel trübte sich die Stimmung. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich gingen mehrere Nachrichten zum Thema Gesundheit(-spolitik) durch die Presse, die völlig konträre Aussagen beinhalteten und auf ein abgestimmte Lobbyarbeit schließen lassen.</p>
<p><div id="attachment_452" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/501466_web_R_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/501466_web_R_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x211.jpg" alt="Bild von Gerd Altman / pixelio.de" title="501466_web_R_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" width="300" height="211" class="size-medium wp-image-452" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von Gerd Altman / pixelio.de</p></div>Dabei fing alles so friedvoll, beschaulich und geradezu vorweihnachtlich an. Keine Wunder bei <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/mehr-als-3-milliarden-ueberschuss-krankenkassen-strotzen-vor-finanzkraft-11551001.html" target="_blank">4 Milliarden Überschuss in den Büchern den gesetzlichen Krankenkassen</a>.</p>
<h3>Kostentreiber Krankenkassen</h3>
<p>Zu Jahreswechsel trübte sich die Stimmung. Der  Spiegel berichtete, dass fast ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,806445,00.html" target="_blank">Viertel der Kosten im Gesundheitssystem in der Verwaltung versickern</a>. Ein beachtlicher Anteil, wenn man die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung 2010 mit 176 Milliarden Euro beziffern muss. Die Studie wurde von der Unternehmensberatung A. T. Kearney erstellt, die auch darauf hinwiesen, dass in anderen Wirtschaftszweigen die Verwaltungsquote bei gut 6% liegt, also deutlich niedriger.</p>
<p>Der Hauptvorwurf hinsichtlich der Geldverschwendung ging in Richtung der Krankenkassen, denn  diese <em>verursachten nicht nur in ihren eigenen Unternehmen Bürokratie, heißt es in der Studie, sondern in der gesamten Branche &#8211; zum Beispiel bei Apotheken, Arztpraxen oder Krankenhäusern. Neben den offiziellen angegebenen Verwaltungskosten in Höhe von 9,5 Milliarden Euro kämen deshalb noch weitere 18 Milliarden Euro hinzu, die bisher nirgendwo veranschlagt seien</em>.</p>
<h3>Verwaltung wichtiger als Krankenhäuser</h3>
<p>Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Der Chef der Barmer Ersatzkassen sieht nicht die Verwaltungen in der Pflicht, sondern schlägt vor über die <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48586/Straub_fordert_Schliessung_von_Krankenhaeusern.htm" target="_blank">die Schließung von Krankenhäusern</a> nachzudenken, da die parallele ambulante und stationäre Versorgung zu kostenintensiv sei. </p>
<p>Sieht man die beiden Aussagen im Zusammenhang, dann kann man vor der Chuzpe des BEK-Chefs nur den Hut ziehen. So geht Öffentlichkeitsarbeit. Oder eben manchmal auch nicht. Denn es ergab sich dann schon die Frage, inwieweit bei den Krankenversicherern ihr ureigenste Aufgabe &#8211; die finanzielle Abwicklung der medizinischen Versorgung &#8211; im Vordergrund steht. Und ob ihnen zum Erhalt eines vergleichsweise angenhmen Status quo Opfer an anderer Stelle nicht doch lieber sind. Natürlich ist die Schlussfolgerung, den Krankenkassen sei ein ineffektive und kostenintensive Verwaltung wichtiger als Krankenhäuser ein wenig platt. Aber naheliegend.</p>
<h3>Mehr ambulante Versorgung an Krankenhäusern</h3>
<p>So naheliegend, dass sich BEK-Chef Christoph Straub zu iner Korrektur gezwungen sah. Natürlich sei nicht die Schließung der Krankenhäuser die Lösung, sondern die Verbesserung der ambulanten Angebote der Krankenhäuser.</p>
<h3>Warum eigentlich?</h3>
<p>Wobei sich mir dann die Frage stellt, warum die Krankenhäuser dies tun sollten. Natürlich könnten sie damit ihre Einnahmen erhöhen. Dieses ganze Gewese um die MVZ (Medizinischen Versorgungszentren) an Kliniken wäre jedoch gesamtwirtschaftlich nur dann sinnvoll, wenn diese Strukturen in der Lage wären, die gleichen Leistungen in ähnlicher Kosteneffizienz anzubieten wie es die niedergelassenen Kassenärzte ohnehin bereits tun. Eine Ausweitung der ambulanten Versorgungsangebote durch die Krankenhäuser führt erst recht zu einer Parallelmedizin mit Doppelstrukturen im ambulanten Sektor und mir kann niemand erzählen, dass sich dadurch eine Verbesserung der Kosteneffizienz erreichen lässt.</p>
<p>Straubs Idee ist die <em>Streichung von Bettenkapazitäten</em>. Und um weiter Einkünfte zu generieren, sollen sich die Krankenhäuser mit MVZ im ambulanten Sektor schadlos halten und den niedergelassenen Ärzten die Butter vom Brot nehmen.</p>
<p>Medizynikus hat diees Thema <a href="http://medizynicus.wordpress.com/2012/01/02/gibt-es-zu-viele-krankenhauser/" target="_blank">in seinem Blog auch aufgegriffen</a> und sieht ebenfalls Anlass zur Aufweichung der Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Aus Sicht eines niedergelassenen Arztes kann ich da nur viel Spaß wünschen, denn die MVZ-Strukturen nutzen wir bereits seit Jahren sehr effektiv und mit sehr geringem Verwaltungsaufwand. Das wird nicht leicht.</p>
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		<title>Keine Patente für Stammzellen: Ein Sieg für die Menschlichkeit?</title>
		<link>http://www.breitbach.info/medizin/keine-patente-fur-stammzellen-ein-sieg-fur-die-menschlichkeit-436/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat nun endgültig Patente auf embryonale Stammzellen verboten, da sie seiner Auffassung zufolge die Zerstörung menschlicher Embryos gegen die Menschenwürde verstoße, berichtet die Suddeutsche Zeitung in einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/urteil-zu-embryonalen-stammzellen-ganz-im-sinne-des-papstes-1.1167697">sehr interessanten Artikel zu dieser Entscheidung</a>.</p> <p>Diese Begründung erinnerte mich sehr an die Diskussion um die Präimplantionsdiagnostik, die anlässlich einer Entscheidung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat nun endgültig Patente auf embryonale Stammzellen verboten, da sie seiner Auffassung zufolge die Zerstörung menschlicher Embryos gegen die Menschenwürde verstoße, berichtet die Suddeutsche Zeitung in einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/urteil-zu-embryonalen-stammzellen-ganz-im-sinne-des-papstes-1.1167697">sehr interessanten Artikel zu dieser Entscheidung</a>.</p>
<p>Diese Begründung erinnerte mich sehr an die Diskussion um die Präimplantionsdiagnostik, die anlässlich einer Entscheidung des Bundestags zum Thema Menschenwürde und Embryonen geführt wurde. Dazu hatte ich mich sehr ausführlich in <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/enkapsis/medizin/2011-04-12/pr-implantationsdiagnostik-ja-oder-nein-ein-gastbeitrag-von-elmar-breitbach">einem Gastbeitrag bei den Wissenslogs geäußert</a>. Die Frage hier wie da ist immer wieder die gleiche und im Wesentlich unbeantwortbare:&#8221;<em>Wann beginnt das Leben</em>?&#8221;</p>
<p>Die Süddeutsche Zeitung zitiert dazu eine Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts, demzufolge das individuelle und somit auch im Hinblick seiner Würde zu respektierende menschliche Leben ab dem 14. Tag nach der Befruchtung beginnt. Auch wenn es hierzu wissenschaftliche Ansätze gibt, welche diese Überlegungen stützen, sehe ich weder im Zusammenhang mit der Präimplantationsdebatte noch bei der Stammzellforschung hier die Möglichkeit, eine sinnvolle Grenze zu ziehen. Aus Sicht eines Ethikers oder gar gläubigen Theologen sind diese Grenzziehungen willkürlich. Diese Grenzen zuzulassen widerstebt jenen zutiefst, da man sich mit jeder zeitlich bedingten Definition des Lebensbeginns auf die &#8220;<a href="http://www.breitbach.info/allgemein/slippery-slope-363/">Slippery Slope</a>&#8221; begibt und ein Abrutschen hier unausweichich scheint. Und in der Tat könnte man auch durchaus wissenschaftliche Begründungen für andere Zeitpunkte in der Embryonalentwicklung als Beginn des menschlichen Daseins erarbeiten.</p>
<p>Da die Entnahme von Zellen jedoch meist im &#8220;totipotenten&#8221; 8-Zellstadium oder spätestens im Blastozystenstadium (5 Tage nach der Befruchtung) stattfindet, sind solch differenzierten Betrachtungen auch wenig wegweisend. Und es ist auch nicht die Frage, um die es eigentlich geht. Es geht um die Möglichkeit zur Behandlung schwerkranker Menschen und deren Menschenwürde.</p>
<p>Bei der Diskussion um die Stammzellnutzung geht es Greenpeace und den Vertretern der christlichen Religionsgemeinschaften in merkwürdig anmutendem Schulterschluss leider jedoch ausschließlich um die &#8220;Würde von Zellen&#8221; und nicht um die möglichen Einsatzzwecke, mit denen in durchaus absehbarer Zukunft schwer erkrankten Menschen geholfen werden könnte. Die Würde dieser Menschen wird jedoch mit dem lapidaren Hinweis auf die Menschenwürde des Embryos mit Füßen getreten und ihnen eine Zukunft in Gesundheit verbaut.</p>
<p>Denn worum ging es bei der Entscheidung des EuGH letzlich? Auch wenn der Eindruck in der Diskussion entstehen konnte, ging es nicht um die Methode der Stammzellgewinnung an sich oder deren Verwendung in der Forschung. Diese ist erlaubt und wird es vermutlich auch weiterhin bleiben.</p>
<p>Gelingt es, aus den Stammzellen Körperzellen zu kultivieren, die z. B. als Ersatz für geschädigtes Nervengewebe dienen könnten, dann wäre es möglich, Menschen mit einer entsprechenden Nervenerkrankung (Morbus Parkinson bis hin zur Querschnittlähmung)gezielt zu helfen. Nun haben Stammzellen zwar das Potential sich zu jeder beliebigen differenzierten Körperzelle zu entwickeln, bedauerlicherweise machen sie dies nicht auf Zuruf. Aufwendige Verfahren müssen entwickelt werden, um die Zellen entsprechend zu programmieren.</p>
<p>Und darum geht es. <strong>NICHT um ein Patent auf Stammzellen</strong> oder gar ein Patent auf Embryonen oder noch schlimmer &#8211; menschliches Leben -, wie es so gerne sehr plaktiv in der Diskussion vorgetragen wurde. Es geht ausschließlich um die sehr aufwendgen Verfahren, mit denen Stammzellen &#8220;gesagt werden kann&#8221;, was man von ihnen möchte und in welche Körperzelle sie sich differenzieren sollen, um sie letztlich als Transplantat (oder Medikament) nutzen zu können.</p>
<p>Natürlich ist die Entwicklung solcher Methoden sehr aufwendig und niemand wird diesen Aufwand betreiben, wenn er sich die so entwickelten Verfahren nicht schützen lassen könnte. Das steht auch jedem Medikamentenhersteller zu, der seine Forschung durch Patente schützen lässt. Es ist nicht einzusehen, warum es mit Heilmethoden basierend auf Stammzellen anders sein sollte.</p>
<p>Das Verbot der Patentierung solcher Verfahren hat drei Folgen:<br />
1. Entsprechende Verfahren werden (zumindest in Europa) aufgrund rechtlicher Unnsicherheiten nicht weiterentwickelt.<br />
2. Diese Forschung wird sich möglicherweise auf andere Kontinente verlagern, jedoch ist davon auszugehen, dass es länger dauern wird, bis entsprechende Therapien am Patienten angewendet werden können.<br />
3. Jene, die aus religiösen oder anderen ethischen Beweggründen heraus die Verwendung embryonaler Stammzellen ablehnten, haben nun indirekt ihr Ziel erreicht. Und letztlich mit der gleichen Argumentation, die vorher nicht verfing: Mit dem Hinweis auf die menschliche Würde der Emryonen. Und unter Negierung der Würde von Menschen, denen nun möglicherweise eine Behandlung nicht zuteil wird.</p>
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		<title>Die 18-Sekunden-Medizin</title>
		<link>http://www.breitbach.info/medizin/arzte-lassen-patienten-nur-18-sekunden-ungestort-reden-429/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 22:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Diese Erkenntnis ist nicht unbedingt neu, wurde aber heute anlässlich einer Situationsbeschreibung der Medizin in Deutschland <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13642109/Der-Arzt-hoert-nur-18-Sekunden-zu.html" target="_blank">von der WELT wieder ausgegraben</a>. Unter der Überschrift &#8220;Der Arzt hört nur 18 Sekunden zu&#8221; wird aufgezeigt, dass &#8220;Nach durchschnittlich 18 Sekunden [...] der Arzt den sein Anliegen schildernden Patienten&#8221; unterbricht.</p> <p>Die Überschrift des Artikels impliziert, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/uhr.jpg" alt="" title="uhr" width="189" height="229" class="alignleft size-full wp-image-430" />Diese Erkenntnis ist nicht unbedingt neu, wurde aber heute anlässlich einer Situationsbeschreibung der Medizin in Deutschland <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13642109/Der-Arzt-hoert-nur-18-Sekunden-zu.html" target="_blank">von der WELT wieder ausgegraben</a>. Unter der Überschrift &#8220;Der Arzt hört nur 18 Sekunden zu&#8221; wird aufgezeigt, dass &#8220;Nach durchschnittlich 18 Sekunden [...] der Arzt den sein Anliegen schildernden Patienten&#8221; unterbricht.</p>
<p>Die Überschrift des Artikels impliziert, dass nach 18 Sekunden nur noch der Arzt redet und nur in diesem kurzen Zeitraum für den Patienten die Chance auf Schilderung seiner Beschwerden besteht.</p>
<h3>Gespräche sind Dialoge und keine Einbahnstraße</h3>
<p>Auch ein nichtärztliches Gespräch ist normalerweise als <em>Dialog</em> angelegt und demzufolge ist es auch in der Alltagsunterhaltung nicht unüblich, dass bereits nach kurzer Zeit auch der andere Gesprächs<em>partner</em> das Wort ergreift. Dies sollte  daher auch in der Kommunikation des Arztes mit einem Patienten selbstverständlich sein.</p>
<h3>Das Patienten-Arztgespräch ist kein Kaffeeklatsch</h3>
<p>Es ist nachvollziehbar aus Patientensicht eine unschöne Vorstellung, mit seinen Ängsten so unter Zeitdruck zu stehen. Schließlich geht es um die Wiederherstellung seiner Gesundheit. Darum geht es dem Arzt jedoch ebenso. Und das ist auch der Grund, weshalb der Gesprächsfluss des Patienten oft bereits zu einem so frühen Zeitpunkt unterbrochen wird.</p>
<p>Der Dialog des Patienten mit einem Arzt gilt also der Eingrenzung möglicher Diagnosen, deren Symptome vom Patienten meist (und naturgemäß) unstrukturiert in Form von Befindlichkeitsschilderungen geäußert werden. Da dies meist eher weniger zielführend ist, ist es am Arzt, dem Gespräch die Struktur zu geben, die zum Erreichen des Ziels (Diagnose) benötigt wird.</p>
<p>Schildert ein Patient z. B. ein seit Tagen bestehendes Ziehen im Bauch, dann könnte der Arzt sich selbstverständlich erst einmal 5 Minuten die detaillierte Beschreibung dieser Symptome anhören. Zielführender ist es jedoch, wenn er Zwischenfragen stellt, welche die zugrundeliegende Problematik enger einzugrenzen hilft. Also nach Tageszeit, Abhängigkeit von Nahrungsaufnahme, genaue Lokalisation, Stuhlgang und dessen Beschaffenheit etc.</p>
<p>Und aus den Antworten auf diese Nachfragen ergeben sich idealerweise die Informationen, die dann zu einer konkreten Diagnose und Therapie führen.</p>
<h3>Ist die Gesprächsdauer ein Zeichen von Empathie?</h3>
<p>Und ist die Empathie (=Einfühlungsvermögen) ein Zeichen für eine gute Behandlung oder für die Qualität des Behandlers?</p>
<p>Jeder Arzt kommt in Gesprächssituationen, in denen schnell klar wird, dass sich der Patient etwas von der Seele reden muss und die Probleme nicht rein somatischer Natur sind. Und trotz des eng getakteten Zeitplans, dem ein durchschnittlicher Kassenarzt üblicherweise unterliegt, wird diesen Anforderungen auch Rechnung getragen.</p>
<p>Jedoch kann diese Empathie nicht zweckfrei sein. In der überwiegenden Zahl der Behandlungssituationen hat es der Arzt mit konkreten Beschwerden zu tun, die mit einer &#8220;Gesprächstherapie&#8221; nicht behandelbar sind. Deswegen wird echte Empathie in solchen Fällen dazu führen, dass der Arzt nach durchschnittlich 18 Sekunden den Patienten nicht in seinem Monolog alleine lässt, sondern in einen Dialog überführt, der schließlich in einer hilfreichen Therapie münden kann.</p>
<p>Übrigens: Die Gespräche, die ich mit Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch führe, dauern im Falle des Erstkontakts schon mal eine Stunde. Aber auch hier nehme ich (vermutlich) nach spätestens 18 Sekunden den Dialog auf.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Google+ statt Facebook?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 19:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heute habe ich mich nun endlich auch mal bei Google+ angemeldet, das ja als ultimativer Facebook-Killer gehandelt wird. Grundsätzlich würde mich das zwar wundern, da Facebook sehr verbreitet ist (<a href="http://allfacebook.de/zahlen_fakten/facebook-nutzerzahlen-im-juli-2011-1946-millionen-aktive-facebook-nutzer-in-deutschland">Aktuell fast 20 Mio. Nutzer</a>) und Google ja in der letzten Zeit kein glückliches Händchen mit seinen Bemühungen hatte, in das Geschäft mit den Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="flickrImage_1" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><a href="http://www.flickr.com/photos/cambodia4kidsorg/" rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6009/5927016028_5934cf7103.jpg" width="156" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Google+2 © by cambodia4kidsorg</a></p></div>Heute habe ich mich nun endlich auch mal bei Google+ angemeldet, das ja als ultimativer Facebook-Killer gehandelt wird. Grundsätzlich würde mich das zwar wundern, da Facebook sehr verbreitet ist (<a href="http://allfacebook.de/zahlen_fakten/facebook-nutzerzahlen-im-juli-2011-1946-millionen-aktive-facebook-nutzer-in-deutschland">Aktuell fast 20 Mio. Nutzer</a>) und Google ja in der letzten Zeit kein glückliches Händchen mit seinen Bemühungen hatte, in das Geschäft mit den Social Networks einzusteigen. <a href="http://www.pcwelt.de/news/Projekt-gescheitert-Google-stellt-Google-Wave-ein-518476.html">Google Buzz und Wave scheiterten kläglich</a>.</p>
<p>Nun also ein neuer Start mit Google+ (<em>Googleplus</em>). Diesmal hat Google sich offenbar wirklich Mühe gegeben und sind die Reaktionen deutlich positiver. Ich hatte nun auch Gelegenheit, mir die Plattform anzusehen und ein Profil zu erstellen. Im Vergleich zu Facebook ist Google+ wesentlich aufgeräumter und übersichtlicher. (Noch) keine Werbung und eine deutlich verständlichere Nutzerführung. Insbesondere kann man sehr genau festlegen, wen man welche Einträge sehen lassen möchte, sei es, um sie privat zu halten oder um bestimmte Freunde nicht mit für sie unwichtigen Nachrichten zu belästigen.</p>
<p>Und wer im Gegensatz zu Facebook die Spiele vermisste: Diese gibt es nun auch.</p>
<p>Und wer nun auch eine Einladung zu Google+ möchte: <a href="https://plus.google.com/_/notifications/ngemlink?path=%2F%3Fgpinv%3DU-5pZSvOF4Y%3AkJ4uRnZdFX0">Hier klicken</a></p>
<p>Es stellt sich jedoch zunehmend die Frage, wie man alle Sozialen Netzwerke gleichzeitig bedienen soll.</p>
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		<title>USA</title>
		<link>http://www.breitbach.info/allgemein/usa-410/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 21:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein paar Bilder von unserem USA-Urlaub in diesem Sommer. Es kommen noch ein paar mehr, wenn ich Zeit habe. Ansonsten gibt es noch mehr auf meinem <a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/">Flickr-Account</a></p> Washington]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Bilder von unserem USA-Urlaub in diesem Sommer. Es kommen noch ein paar mehr, wenn ich Zeit habe. Ansonsten gibt es noch mehr auf meinem <a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/">Flickr-Account</a></p>
<h3>Washington</h3>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6020/5945023098_827d957f56_d.jpg"><img alt="Washington National Cathedral" src="http://farm7.static.flickr.com/6020/5945023098_827d957f56_d.jpg" title="Washington National Cathedral" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Washington National Cathedral</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6144/5945090322_f8f4493ef7_d.jpg"><img alt="Vietnam Veterans Memorial" src="http://farm7.static.flickr.com/6144/5945090322_f8f4493ef7_d.jpg" title="Vietnam Veterans Memorial" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Vietnam Veterans Memorial</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6149/5945117874_4f238607ce_d.jpg"><img alt="Weißes Haus" src="http://farm7.static.flickr.com/6149/5945117874_4f238607ce_d.jpg" title="Weißes Haus" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Weißes Haus</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6030/5944692371_68a6841ef6_d.jpg"><img alt="Capitol" src="http://farm7.static.flickr.com/6030/5944692371_68a6841ef6_d.jpg" title="Capitol" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Capitol</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6014/5944715719_659f46be3f_d.jpg"><img alt="Samuel Adams" src="http://farm7.static.flickr.com/6014/5944715719_659f46be3f_d.jpg" title="Sam Adams" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Sam Adams: Es gibt tatsächlich amerikanisches Bier mit Geschmack</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6002/5945350450_048d847dce_d.jpg"><img alt="Lincoln Memorial" src="http://farm7.static.flickr.com/6002/5945350450_048d847dce_d.jpg" title="Lincoln Memorial" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Lincoln Memorial</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6025/5944861883_3526d03d89_d.jpg"><img alt="Arlington" src="http://farm7.static.flickr.com/6025/5944861883_3526d03d89_d.jpg" title="Arlington" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Arlington</p></div>
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		<title>Page-Rank-Update: Verstehe, wer will.</title>
		<link>http://www.breitbach.info/technik/page-rank-update-verstehe-wer-will-405/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geek-Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/google-pagerank.png"></a>Nun gab es mal wieder einen Update des Google Pageranks. Und dieses schlecht befüllte und nur sehr einseitig verlinkte Blog hat nun einen Pagerank 3. Wer schon immer wissen wollte, wie aussagekräftig der grüne Balken ist (den man nur mit der Google-Toolbar sehen kann), kann dieses Ergebnis zu Anlass nehmen, um die Wertigkeit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/google-pagerank.png"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/google-pagerank.png" alt="" title="google-pagerank" width="272" height="188" class="alignleft size-full wp-image-406" /></a>Nun gab es mal wieder einen Update des Google Pageranks. Und dieses schlecht befüllte und nur sehr einseitig verlinkte Blog hat nun einen Pagerank 3. Wer schon immer wissen wollte, wie aussagekräftig der grüne Balken ist (den man nur mit der Google-Toolbar sehen kann), kann dieses Ergebnis zu Anlass nehmen, um die Wertigkeit des Pageranks endgültig zu begraben. Ich zumindest verstehe es nicht <img src='http://www.breitbach.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wanderung auf der Weinstrasse</title>
		<link>http://www.breitbach.info/urlaub/wanderung-auf-der-weinstrasse-396/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 21:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein paar Impressionen von der Weinstraße. Den dazugehörigen Wanderweg haben wir 5 Tage lang &#8220;bewandert&#8221;.</p> <p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"></a></p> <p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"></a></p> <p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"></a></p> <p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"></a></p> <p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Impressionen von der Weinstraße. Den dazugehörigen Wanderweg haben wir 5 Tage lang &#8220;bewandert&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/weinstrasse1.jpg" alt="" title="weinstrasse1" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-397" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/weinstrasse2.jpg" alt="" title="weinstrasse2" width="375" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-398" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/weinstrasse3.jpg" alt="" title="weinstrasse3" width="375" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-399" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/weinstrasse4.jpg" alt="" title="weinstrasse4" width="375" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-400" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/breitbach/sets/72157626923548953/"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/weinstrasse5.jpg" alt="" title="weinstrasse5" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-401" /></a></p>
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		<title>DPA-Nachricht: Viele EHEC-Tote werden nicht mehr ganz gesund</title>
		<link>http://www.breitbach.info/internet/dpa-nachricht-viele-ehec-tote-werden-nicht-mehr-ganz-gesund-388/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 17:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Breitbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn es nicht so traurig wäre. Und es ist ein trauriger Anlass</p> <p>Etwa 100 Patienten seien so stark nierengeschädigt, dass sie ein Spenderorgan bräuchten oder lebenslang zur Dauerdialyse müssten, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der «Bild am Sonntag». </p> <p>Aus Sicht der deutschen Presse ist es jedoch mindestens genauso traurig, was danach geschah: Die Deutsche Presse-Agentur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es nicht so traurig wäre. Und es ist ein trauriger Anlass</p>
<blockquote><p>Etwa 100 Patienten seien so stark nierengeschädigt, dass sie ein Spenderorgan bräuchten oder lebenslang zur Dauerdialyse müssten, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der «Bild am Sonntag». </p></blockquote>
<p>Aus Sicht der deutschen Presse ist es jedoch mindestens genauso traurig, was danach geschah: Die Deutsche Presse-Agentur DPA übernahm diese Meldung heute und übertitelte sie mit &#8220;Viele EHEC-Tote werden nicht mehr ganz gesund&#8221;. Und alle Zeitungen, die ihre Agenturmeldungen von der DPA beziehen, übernahmen diesen Beitrag offenbar, ohne einmal hinzuschauen.<br />
<a href="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/ehec-tote.gif"><img src="http://www.breitbach.info/wp-content/uploads/ehec-tote.gif" alt="" title="ehec-tote" width="534" height="575" class="aligncenter size-full wp-image-389" /></a><br />
Und so kam es, dass diese unsägliche Titelzeile in praktisch allen Zeitungsportalen erschien, wie in dem Screenshot zu sehen. Es sind schlechte Zeiten für Zeitungen und im Internet muss man schnell agieren, um Aufmerksamkeit und Leser zu gewinnen. Ob sich die Zeitungen jedoch einen Gefallen tun, wenn sie Agenturmeldungen unbesehen und -korrigiert in die Welt und Leserschaft entlassen ist fraglich. Der Anspruch, weiterhin der Hort des Qualitätsjournalismus zu sein, wird von den Zeitungen zwar erhoben, sie werden ihm jedoch nicht gerecht.</p>
<p>Auch große Zeitungen und Journale bestehen zum großen Teil aus Tickermeldungen, wie <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe/">Stefan Niggemeier kürzlich erst zeigte</a>. Zumindest die Online-Versionen dieser Publikationen sind dadurch beliebig und austauschbar. Mit Journalismus hat dies sicherlich nichts zu tun.</p>
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