Twitter führt zur Informationsarmut
… im restlichen Netz.
Vor zwei Tagen erst habe ich mein erstes positives Erlebnis mit Twitter hier gepostet. Das ist natürlich eher so die Zustandsbeschreibung meines Verhältnisses zum Microbloggen.
Nun hat Julian Dziki dazu einen Artikel geschrieben, den ich sehr interessant finde. Wesentliche Aussage:
Es gibt ja nicht plötzlich mehr User im Netz – wir haben den Traffic nur weg von unseren Seiten hin zu Twitter verlagert. Und statt (wie früher) Blogbeiträge zu schreiben, retweeten wir nur noch die von anderen.
So sehe ich es auch. Wenngleich dieser Artikel aus der Sicht eines SEOs geschrieben wurde, also von jemandem, der seine Hauptaufgabe darin sieht, bestimmte Internetseiten in den Suchmaschinen besonders gut auffindbar zu machen. Andererseits ist jeder, der eine Seite betreibt ebenfalls daran interessiert, wenngleich seine Vorgehensweisen beschränkter sind als die der Profis.
Letztlich gilt es aber für alle, die Inhalte ins Netz stellen. Warum sollte man gute Inhalte auf 140 Zeichen kürzen und jemandem zur Verfügung stellen? Mal abgesehen davon, dass “meine” Besuchr ohnehin solchen Neuerungen wie Twitter gegenüber überdurchschnittlich wenig aufgeschlossen gegenüberstehen. Mein Blog auf wunschkinder.net hat fast 2000 Besucher täglich, aber nur 10 Abonnenten des Feeds, da ist der Weg zum Twittern noch wirklich weit.
Interessant ist in der Diskussion zu diesem Artikel: Wieso sollte man sein Wissen in einem breiten Blogpost veröffentlichen und damit riskieren, dass gute Linktipps auf Grund des Blogposts obsolet werden. Geschrieben von jemandem, der diesen Gedanken extrem konsequent umsetzt. Sein “SEO”-Blog ist schon seit langem zum zentralen Sprachorgan der Piratenpartei mutiert.
Und meine gute Absicht, Julian bei Twitter zu “followen” habe ich nicht in die Tat umgesetzt: “Hat der Bauer kalte Schuh’ steht er in der Tiefkühltruh’” braucht kein Mensch.

Mein Name ist Dr. Elmar Breitbach.
Ich bin Reproduktionsmediziner (Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit, mehr auf auf der Homepage meiner Praxis) und Betreiber einer der größten deutschsprachigen Communities zu diesen Thema auf www.wunschkinder.netKontaktmöglichkeiten
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- @Roterhai Ich glaube ja ganz einfach, dass das Viehzeug mit deinen Albernheiten besser klar kommt als menschl. Patienten ;) vor 4 Minuten
- @mikemacapple In der Tat, vor allem sattes Schwarz scheint da ein Problem zu sein cc @mykke_ vor 5 Minuten
- Da kann man nur froh sein, dasss der Hai Tiermediziner wird: RT @Roterhai: @ElmarBreitbach Gibts bei Sperma auch Stichproben?^^ vor 7 Minuten
- Bundesregierung lässt Tätowierfarben auf Gesundheitsschädlichkeit prüfen und untersucht *prust* Stichproben... vor 15 Minuten
- @hermione_r3sq Aber das hier zu toppen wird schwierig http://t.co/kvSRdU43 ;) vor 21 Minuten
- @hermione_r3sq aber ein paar Fake Accounts anlegen, sonst nervt man sich und andere ;) vor 28 Minuten


