Leseempfehlung

24. März 2010

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Noch ein Arzt-Blog, den ich empfehlen möchte: Dr. “Geldgier” rechnet ab. Mit Abrechnungen, unserem Gesundheitssystem und dem Wahnsinn seiner neurologischen Facharztpraxis.

Das klingt jetzt nach verbiesterem Polemisieren, ist aber so ziemlich das genaue Gegenteil. Lesenswert.

Vom Nutzen der SEO-Blogs

21. März 2010

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Wer wie ich eine größere und einige kleinere Webseiten betreut, der kommt nicht daran vorbei, sich auch um Search Engine Optimization (SEO) zu kümmern, damit gute Inhalte auch gefunden werden. Daher habe ich einige Blogs von deutschen und englischsprachigen SEOs in meinem Feedreader, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Meist werden die Beiträge von mir nur überflogen, denn natürlich geben die Profis einem nur selten wirklich wertvolle Tipps an die Hand. Aber manchmal schützt das Lesen von SEO-Blogs vorm Herzinfarkt, wie ich gestern erfahren musste.

Um zu sehen, wieviele Seiten Google von einer Seite in seinem Index hat (und nur, was im Google-Index ist, wird auch wirklich gefunden) führt man die sogenannte “site:-Abfrage durch. Für wunschkinder.net gibt man dafür “site:www.wunschkinder.net” in den Suchschlitz ein. Bisher wurden dann immer ca. eine halbe Million Seiten von wunschkinder.net gefunden. Gestern waren es jedoch nur 60.000. Hatte Google nun fat 90% meiner Seiten aus dem Index geworfen? Und warum? Hilfe!

Kurz darauf fand ich den Artikel auf dem Blog von Johannes Beus “Was macht Google mit der site:-Abfrage?” und alles war wieder gut. Ganz offenbar betrifft diese Veränderung der “site”-Abfrage alle Seiten. Es wird spekuliert, dass dies mit einem größeren Update von Google zusammenhängt, wobei bereits seit fast einem Jahr monatlich darüber spekuliert wird, ob diese “Caffeine” genannte Änderung des Google-Algorithmus endlich für alle Datencenter der Suchmaschine live geht.

An solchen Spekulationen kann und will ich mich gar nicht beteiligen, es ist mir auch zunächst einmal wurscht, wenn ich nun beruhigt sein kann, dass wunschkinder.net nicht abgestraft wurde, sondern Google lediglich seinen Index aufräumt.

P.S.: Search Engine Optimization heißt übrigens nicht, dass ich Google optimiere, damit meine Seiten besser gefunden werden, wie der Begriff impliziert, sondern meine Seiten für Google ;)

Leseempfehlung: Medizynicus

19. März 2010

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Mir wurde kürzlich vorgeworfen, dieses ganze Getwittere und Gefacebooke (bin ich der erste, der dieses Wort verwendet? Nein, es gibt immerhin schon 76 Fundstellen bei Google) wertvolle Zeit kostet, die man doch ich doch sinnvoller in meine Kinderwunsch-News inverstieren sollte.

Da ist etwas dran, andererseits kann man erst dann wissen, ob diese Investition besser ist, wenn man es wirklich getestet hat. Wie ein Blog zum Thema Medizin sein kann, wenn jemand mit guter Schreibe viel Zeit dort hineinsteckt und nicht twittert, kann man beim Medizynicus sehen. Er berichtet über den “ganz normalen Alltagswahnsinn aus dem Kreiskrankenhaus Bad Dingenskirchen” und dieses Bog ist wirklich lesenswert und der eigentliche Grund für diesen Beitrag.

Einen Twitter-Account hat er auch, dort wird jedoch nur auf sein Blog verlinkt, lohnt sich also nicht ;)

Was ich nie verstehen werde…

18. März 2010

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… ist die unbestreitbare Tatsache, dass nur wenige Frauenärzte ihre Patientinnen mit Kinderwunsch wirklich ernst nehmen. Irgendwie hat man den Eindruck, dass vor allem ältere Kollegen Frauen mit Kinderwunsch mit großen Vorurteilen begegnen: “Kinderwunsch-Patientinnen? Zu 90% sowieso alle Psycho und die restlichen 10% sind sterilisiert und das ist mal sowieso Psycho.”

Ich möchte mich anlässlich dieses Artikels nicht darüber streiten, wie groß der Anteil der Psyche am Unerfüllten Kinderwunsch ist, aber diese Auffassung seitens mancher Ärzte führt leider für die Paare zu unschönen Konsequenzen.

So sprach ich heute mit einem Paar, welches nach knapp 2 Jahren unerfüllten Kinderwunschs vom Frauenarzt die Geschichte eines Paars erzählt bekam, welches sich nach 15 Jahren ohne Schwangerschaft einen Hund kaufte woraufhin die Frau sofort schwanger wurde. Nun mag aus einer solche Geschichte jeder so seine Schlüsse ziehen. “Alles Psyche” war es in diesem Fall. Dass hinter so einem solchen erfolgreichen Verlauf knapp hundert Paare stehen, die trotz Hundekaufs immer noch einen unerfüllten Kinderwunsch haben, wird dabei ignoriert.

Aber selbst wenn es so wäre, dass der Kauf eines Hundes schwanger macht, so wäre es nach fast 2 Jahren dennoch an der Zeit gewesen, den unregelmäßigen Zyklus der Frau abzuklären (= eine Blutentnahme und 1-2 Ultraschalle) sowie ein Spermiogramm ihres Partners zu veranlassen. Denn wenn dieser keine oder sehr schlechte Spermien hat, dann hilft auch ein Hund nichts. Nichts dergleichen. Das Paar hätte noch weitere Jahre warten müssen, wenn es nicht selbst die Initiative ergriffen hätte und in ein Kinderwunschzentrum gegangen wäre.

Wie eingangs gesagt: Diese Art von Ignoranz werde ich nie verstehen.

Twitter-Notfall

6. März 2010

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twitter_sinnlosesManchmal ist es bei Twitter wirklich nicht sehr viel gehaltvoller ;)