Plagiiert suite101.de?

25. September 2009

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Ich denke so kann man es nennen. suite101 kopiert meine Texte. Immer mal wieder stolpere ich in der letzten Zeit über Texte aus http://kinderwunsch.suite101.de/, die mir recht bekannt vorkommen. Vergleicht man z. B. (ein Beispiel von vielen) meinen Artikel über low responder mit von suite101.de, dann sieht man zwar, dass der Artikel umgeschrieben wurde, das komplexe Thema aber ausschließlich an meinem Text orientiert erstellt wurde. Denn vieles von dem, was ich dort schreibe, basiert auf meinen eigenen Erfahrungen, ist also in dieser Form auch nirgendwo anders dokumentiert, findet sich jedoch als inhaltliche 1:1-Kopie auf dieser Seite wieder.

Schön ist dann natürlich der Zusatz unter dem Artikel:

Der Artikel Low Responder in Kinderwunsch unterliegt dem Urheberrecht. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor des Artikels Low Responder ist Julia Hoffmann.

Muss ich jetzt um Erlaubnis bitten, wenn ich meinen eigenen Text zitiere???

Ich war heute auf Pro 7

22. September 2009

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Und habe es nicht bemerkt/gewusst. Das ist entschuldbar, da “mein Auftritt” ab 14°° Uhr in der Sendung “We are a family” erfolgte. Nicht unbedingt die Zeit, wo ich sonst üblicherweise fernsehe.

Die Doku-Soap trug den schönen Titel “Unsere Drillinge sind tot – jetzt wollen wir ein Kind”. Man fragt sich wirklich manchmal, wer für solche Titel zuständig ist. Tatsache ist jedoch, dass er die erzählte Geschichte wiedergibt, denn es handelte sich dabei um ein Paar, welches in einer anderen Klinik durch eine künstliche Befruchtung zu einer Drillings-Schwangerschaft kam, die (wie oft bei solchen hochgradigen Mehrlingsschwangerschaften) zu Komplikationen und schließlich zu einer Fehlgeburt führte.

Um einen völlig neuen Anfang zu haben, stellten sich die beiden in unserer Klinik vor und wurden gleich im ersten Zyklus schwanger, diesmal mit einem Happy End. An die Dreharbeiten erinnere ich mich mit Grausen, denn es zog sich unheimlich hin, da die Redakteurin an vielen Szenen immer mal wieder etwas auzusetzen hatte, weshalb sie wiederholt wurden.

Natürlich würde ich das Endprodukt auch gerne mal sehen, habe jedoch nirgendwo einen Clip oder ein Video der Sendung gefunden. Wenn also jemand etwas findet, dann bitte den Link in den Kommentaren posten, danke.

Brandenburg

21. September 2009

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Schon oft gesehen, heute wieder via Hasenfarm drauf gestoßen. Lohnt sich immer wieder.

Blogspam: Hat man einen, kommen alle

19. September 2009

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Wer Blogs betreibt, die gut besucht sind, wird früher oder später damit konfrontiert, dass Spamkommentare abgesetzt werden, die meist ohne sinnvollen Inhalt lediglich dazu dienen, Links zu Seiten zu setzen, damit diese durch Google besser bewertet und gefunden werden können.

Es gibt Programme, um diese meist automatisierten Spamkommentare gar nicht erst zuzulassen. Schwieriger ist es, wenn jemand einen sinnvollen Kommentar schreibt und den Link nur mit seinem Namen verbunden abgibt, wie es ja auch sonst üblich ist bei Kommentaren. Woher weiß ich also, dass jemand, der seinen Namen mit irgendeinem Shop verlinkt, eigentlich nur spammt, wenn die Kommentare jedoch sinnvoll sind?

Erst mal gar nicht. Wenn ich dann aber sehe, dass ich vor einigen Monaten einen solchen Kommentar (im Zweifel für den Angeklagten) zugelassen habe und nun neue Kommentare in meinem Blog (nicht dieser hier) aufschlagen, die einen ganz bestimmten Referrer aufweisen, dann kann man es schon erkennen.

Diese Spezialisten suchen nämlich mit geeigneten Hilfsmitteln nach Blogs, in denen sich bereits Spam-Kommentare befinden, die dort belassen wurden. Wenn man weiß, wonach man suchen muss, weil man für diese anderen Seiten bereits vor einigen Monaten gespammt hat, dann findet man schnell die Seiten der freundlichen Blogbetreiber, die auch mal einen Spamkommentar stehen lassen.

Das vereinfacht die Sache dann ungemein, da man dann nur gezielt die Blogs heraussucht, die einen freundlichen Umgang mit Kommentatoren pflegen. Keine unnütze Arbeit also mit solchen, die rigoros löschen.

Also an alle SMS-Serviceanbieter und Jeansshopbetreiber: Leider steht ihr in meinen Blogs jetzt auf der roten Liste, auch wenn Eure Kommentare noch so sinnvoll sein mögen. Denn:

Hat man einen, kommen alle

Facebook und Twitter: Angefixt

16. September 2009

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Nun bin ich doch zum Twitterer geworden. Natürlich nicht einfach so mit einem Account. Wenn schon, denn schon. Noch in meinem letzten Beitrag abfällig über Twitter geäußert. Und mir selbst den Vorwurf machen müssen, dass ich mich dazu eigentlich erst dann wirklch äußern kann, wenn ich es auch ausprobiert habe.

Nun interessiert sich für mich persönlich mit Recht kaum jemand, aber für meine Foren, Blogs und Praxis. Daher habe ich zunächst ein Twitter-Account für Praxis, Forum und mich selbst eingerichtet und Seiten dafür gebastelt.

Das Publikum im Forum von wunschkinder.net ist jedoch eher kein Twitter-Publikum, wie ich merken musste und daher habe ich auch noch entsprechende Facebook-Accounts eingerichtet. das zu “befüllen” soll nun auch nicht zu einer täglichen Vollzeitveranstaltung werden. Facebook und Twitter lassen sich durch Feeds und Tools synchronisieren und mit entsprechenden Plugins auch direkt aus dem Blog ansprechen.

Grundsätzlich bleibe ich dabei: Als Info-Kanal für mich ist Twitter zu chaotisch und Facebook ist ohnehin nicht meine Welt. Aber als zusätzlichen Kommunikationskanal kann man diese Netzwerke ohne großen Aufwand nutzen.

Twitter führt zur Informationsarmut

3. September 2009

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… im restlichen Netz.

Vor zwei Tagen erst habe ich mein erstes positives Erlebnis mit Twitter hier gepostet. Das ist natürlich eher so die Zustandsbeschreibung meines Verhältnisses zum Microbloggen.

Nun hat Julian Dziki dazu einen Artikel geschrieben, den ich sehr interessant finde. Wesentliche Aussage:

Es gibt ja nicht plötzlich mehr User im Netz – wir haben den Traffic nur weg von unseren Seiten hin zu Twitter verlagert. Und statt (wie früher) Blogbeiträge zu schreiben, retweeten wir nur noch die von anderen.

So sehe ich es auch. Wenngleich dieser Artikel aus der Sicht eines SEOs geschrieben wurde, also von jemandem, der seine Hauptaufgabe darin sieht, bestimmte Internetseiten in den Suchmaschinen besonders gut auffindbar zu machen. Andererseits ist jeder, der eine Seite betreibt ebenfalls daran interessiert, wenngleich seine Vorgehensweisen beschränkter sind als die der Profis.

Letztlich gilt es aber für alle, die Inhalte ins Netz stellen. Warum sollte man gute Inhalte auf 140 Zeichen kürzen und jemandem zur Verfügung stellen? Mal abgesehen davon, dass “meine” Besuchr ohnehin solchen Neuerungen wie Twitter gegenüber überdurchschnittlich wenig aufgeschlossen gegenüberstehen. Mein Blog auf wunschkinder.net hat fast 2000 Besucher täglich, aber nur 10 Abonnenten des Feeds, da ist der Weg zum Twittern noch wirklich weit.

Interessant ist in der Diskussion zu diesem Artikel: Wieso sollte man sein Wissen in einem breiten Blogpost veröffentlichen und damit riskieren, dass gute Linktipps auf Grund des Blogposts obsolet werden. Geschrieben von jemandem, der diesen Gedanken extrem konsequent umsetzt. Sein “SEO”-Blog ist schon seit langem zum zentralen Sprachorgan der Piratenpartei mutiert.

Und meine gute Absicht, Julian bei Twitter zu “followen” habe ich nicht in die Tat umgesetzt: “Hat der Bauer kalte Schuh’ steht er in der Tiefkühltruh’” braucht kein Mensch.

Warum twittern?

1. September 2009

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Wer diese Internet-Hype nicht kennt, hat vermutlich auch keinen Computer. Während “früher”, also bis vor einem Jahr, noch alle brav ihre Blogs mit Texten beschickten, ist nun “Microblogging” der neue Trend. Er kommt denen entgegen, die durch andauerndes Schreiben von SMS geschult sind, kurze Texte zu schreiben, denn mehr als 140 Zeichen darf ein Text nicht haben.

Natürlich habe ich mir für wunschkinder.net ebenfalls ein solches Account zugelegt. Dorthin schicke ich aber nur die Blogposts aus den News und ganz gelegentlich mal einen Link zu interessanten Diskussionen im Forum und das war´s.

Hauptsächlich halte ich diese “Twitterei” für eine extreme Zeitverschwendung, wenn man sie denn ernsthaft betreibt ist es so als würde man dauerhaft an einem Echtzeitchat teilnehmen, in dem sich jeder über die Nebensächlicheiten dieser Welt auslässt. Vermutlich bin ich zu dumm, die Perlen zu finden.

googlefailureHeute hatte ich jedoch ein Highlight. Ich wollte auf meine Mails bei “Googlemail” zugreifen und erhielt dauerhaft eine Fehlermeldung. Ich dachte zunächst, es würde an einer ungeschickten Browsereinstellung oder einem anderen bei mir begründeten technischen Problem liegen. Ein Blick bei Twitter zeigte jedoch binnen kurzem, dass es ein weltweites Problem zu sein scheint. Das macht´s zwar nicht besser, denn an meine Mails komme ich immer noch nicht, aber man fühlt sich nicht mehr so alleine.

Das ist mein erstes positives Twittererlebnis. Ich habe allerdings den Verdacht, dass es auf längere Zeit mein letztes sein wird.

Update: Heute soll es wohl nicht sein:

Auch twitter lässt mich im Stich

Auch twitter lässt mich im Stich