Heute noch nicht gespritzt

30. September 2008

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Um die Reifung der Eizellen zu unterstützen, sind Medikamente notwendig,die man spritzen muss. Und das täglich. Heute berichtete eine Patientin: “heute habe ich die aber noch nicht gepritzt gehabt”

Wow. Was für ein Satz. Am merkwürdigsten war dabei, dass ich das auch erst später bemerkte, als ich über den Satz ein wenig nachsann (nachgesonnen habe).

Readers Digest

28. September 2008

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Ich wusste gar nicht, dass es “Readers Digest” noch gibt. Ich habe es früher kennengelernt als ein kleines handliches Heftchen, um seine Buchrückenbildung auszuweiten. In kleine und auch für den ungeübten Leser zubereitete Häppchen der Literatur, damit man bei der Party auch ein wenig mitreden konnte.

Mittlerweile hat es sich zu einem monatlich erscheinenden Magazin gewandelt, jedoch weiterhin im Taschenbuchformat. Weshalb mich das plötzlich beschäftigt? Jeweils zu Beginn der Hefte werden kurze Leserfragen von Experten beantwortet und in der aktuellen Ausgabe (Oktober 2008) tue ich dies für die Frage:

Wir wünschen uns seit Jahren ein Kind, aber es klappt einfach nicht. Bei mir ist aus medizinischer Sicht alles in Ordnung. Nun weigert sich mein Mann, seine Zeugungsfähigkeit untersuchen zu lassen. Was soll ich tun?

In Anbetracht der Tatsache, dass in fast 50% der Fälle das Spermiogramm des Mannes (mit) schuld an der Kinderlosigkeit ist, konnte man der Frau nur raten, hartnäckig zu bleiben. Diese Fälle sind übrigens nciht so selten. Manchmal ist es relativ schwierig, die Männer zu einer solche Untersuchung zu überreden. Es kommt auch vor, dass sie erst gar nicht mit in die Kinderwunsch-Praxis kommen aus Angst vor einer solchen Untersuchung. Das tut einem dann schon ein bißchen leid (vor allem die Frau), aber man kommt nicht darum herum, wenn man wissen möchte, woran es liegt.

Servicewüste: Keine Post in Hannover.

18. September 2008

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Schon merkwürdig. Da ist man in der Innenstadt Hannovers in der Nähe des Bahnhofs unterwegs und ist sich eigentlich sicher, dass man seinen Einschreibebrief problemlos abschicken kann. In der Nähe des Bahnhofs muss es doch eine Post geben. Irgendwo.

Nach 20 Minuten frage ich einen Bahnbeamten (das sind die mit dem Bedienzuschlag). Nahain, da sind Sie hier völlig falsch. Da müssen Sie … haben Sie ein Auto?

Ja, habe ich, steht in der Tiefgaragen und da steht es gut. Kann man das nicht zu Fuß erreichen?

Naja … wissen Sie wo der Güterbahnhof ist?

Ja weiß ich, trotzdem herzlichen Dank.

Ich habe den Brief dann auf dem Weg nach Hause in Großburgwedel aufgegeben. Dort klappt man zwar um 20°° Uhr die Bürgersteige hoch, aber bis dahin wird mitten in der Fußgängerzone noch ordentlich dienstgeleistet